3. AGFK-Fußverkehrskonferenz

Lüneburg, 18. August 2026

 

Vorträge

 
Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

  


Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Historische Stadträume im Klimawandel – Aufenthaltsqualität und Zugänglichkeit in Lüneburg
(Teilnehmende erhalten den Vortrag auf Anfrage)

Maja Lucht
Stadtbaurätin der Hansestadt Lüneburg

Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Fußverkehr in Netzen denken
(1,2 MB)

Ulrike Ewen
Mobilitäts- und Projektmanagement, Landeshauptstadt Potsdam, und Mitglied im FGSV-Arbeitskreis Empfehlungen für Fußverkehrsnetze

Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Aktueller Stand der Fortschreibung der Richtlinie für Fußgängerüberwege (R FGÜ)
(1,0 MB)

Andreas Schmitz
IKS Mobilitätsplanung und Leiter des FGSV-Arbeitskreises zur R FGÜ und des FGSV-Arbeitsausschusses Fußverkehr



Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Mobilnetzwerk der Region Hannover – Mobilitätswende gemeinsam gestalten!
(2,8 MB)

Melanie Saraval und Philipp Behnke
Mobilnetzwerk der Region Hannover

Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Bewegung für die Langsamen – Die bespielbare und besitzbare Stadt in Griesheim und anderswo

Begleitende Unterlage
(0,5 MB)

Prof. Bernhard Meyer
früher Evangelische Hochschule Darmstadt

Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Rollator-Parcours
(8,1 MB)

Oliver Willing
Stadt Bad Bevensen


Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Trinkwasserbrunnen
(1,2 MB)

Niklas Luckmann
Stadt Winsen (Luhe)


Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Bericht zum Workshop Barrierefreiheit
(1,3 MB)

Kerstin Goroncy
Stadt Oldenburg (Oldb.)


Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Fußverkehrs-Checks in Wunstorf
(1,9 MB)

Viktoria Waatsack
Stadt Wunstorf

Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Walking Busse
(1,4 MB)

Stefan Brune
Gemeinde Wallenhorst

Bild: AGFK/Jan-Rasmus Lippels

Neues vom Fußverkehr
(1,7 MB)

Sophie Kocherscheidt
AGFK-Referentin Fuß- und Radverkehr

 

 

 

Einladung

Die AGFK lädt Sie ganz herzlich zur 3. AGFK-Fußverkehrskonferenz nach Lüneburg ein.

Freuen Sie sich auf spannende Vorträge zu inspirierenden Praxisbeispiele aus verschiedenen Kommunen, unter anderem zu den Themen attraktiven Straßenraum- und Parkgestaltung für Kinder und ältere Menschen, die Installation und Betreibung von Trinkwasserbrunnen, sowie die Durchführung von Workshops zum Thema Barrierefreiheit. Darüber hinaus beleuchten wir die Frage, wie Landkreise ihre Städte und Gemeinden bei der Förderung des Fußverkehrs wirkungsvoll unterstützen können. Außerdem wird der Frage nachgegangen, warum man auch beim Fußverkehr in Netzen denken sollte und was dies für die kommunale Planung bedeutet und Sie erfahren mehr zu den neuen Richtlinien für Fußgängerüberwegen. Zudem gibt die Stadt Lüneburg Einblicke in ihre Erfahrungen und Strategien unter dem Aspekt "Historische Stadträume im Klimawandel – Aufenthaltsqualität und Zugänglichkeit in Lüneburg".

Neben den Fachvorträgen erwarten Sie abwechslungsreiche Exkursionen, die die unterschiedlichen Facetten der Fußverkehrsförderung in Lüneburg erlebbar machen. Die Exkursionen greifen Themen wie die Rolle des Fußverkehrs bei der resilienten und attraktiven Innenstadtentwicklung sowie die Gestaltung barrierefreier Wegeketten für alle Menschen und die Zugänglichkeit einer historischen Innenstadt auf. Dabei sind auf die Aspekte Fußverkehr im Spannungsfeld mit konkurrierenden Nutzungsansprüchen im öffentlichen Raum sowie Tourismus und Aufenthaltsqualität von großer Bedeutung. Außerdem können Sie eine Schulstraße in Lüneburg besichtigen und mehr über das dortige Pilotprojekt erfahren.

Das Programm sowie die Anmeldung finden Sie auf dieser Seite. Die Anmeldung ist bis zum 6. August 2026 möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit Fachkolleginnen und Fachkollegen auszutauschen und neue Impulse für Ihre tägliche Arbeit mitzunehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf einen produktiven Austausch!

 

 

Programm

Programm zum Download (PDF)

09.45 Uhr

Eintreffen in der Ritterakademie Lüneburg
(Am Graalwall 12, Eingang über die Straße 
"Am Springintgut", 21335 Lüneburg)

Moderation: Edwin Süselbeck

10.10 Uhr

Offizielle Eröffnung und Begrüßung durch die AGFK
Thimo Weitemeier
AGFK-Vorsitzender und Stadtbaurat der Stadt Osnabrück

Grußwort
Claudia Kalisch
Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg

Historische Stadträume im Klimawandel – Aufenthaltsqualität und Zugänglichkeit in Lüneburg
Maja Lucht
Stadtbaurätin der Hansestadt Lüneburg

Fußverkehr in Netzen denken
Ulrike Ewen
Mobilitäts- und Projektmanagement, Landeshauptstadt Potsdam, und Mitglied im FGSV-Arbeitskreis Empfehlungen für Fußverkehrsnetze

Interaktiver Part

Aktueller Stand der Fortschreibung der Richtlinie für Fußgängerüberwege (R FGÜ)
Andreas Schmitz
IKS Mobilitätsplanung und Leiter des FGSV-Arbeitskreises zur R FGÜ und des FGSV-Arbeitsausschusses Fußverkehr

Mobilnetzwerk der Region Hannover – Mobilitätswende gemeinsam gestalten!
Melanie Saraval und Philipp Behnke
Mobilnetzwerk der Region Hannover

Organisatorisches zu den Exkursionen

12.30 Uhr

Mittagsessen und Netzwerken

Gruppenfoto

13.30 Uhr

Exkursionen

Sie haben die Möglichkeit, an einer der folgenden Exkursionen teilzunehmen:

Exkursion 1 (zu Fuß): 
Integrierte Mobilitätsplanung vor Ort – der Fußverkehr im Lüneburger NUMP
Lara Brandt (Bereich Mobilität, Hansestadt Lüneburg)
Der Fußverkehr gilt als Grundlage nachhaltiger Mobilität und steht zugleich häufig im Spannungsfeld konkurrierender Nutzungsansprüche. Die Exkursion zeigt anhand ausgewählter Orte in der Lüneburger Innenstadt, wie der Nachhaltige Urbane Mobilitätsplan (NUMP/SUMP) strategische Ziele mit konkreten Anforderungen im Straßenraum verbindet. Im Fokus stehen integrierte Ansätze für Fußverkehr, Radverkehr und ÖPNV, kommunale Zielkonflikte sowie erste Erfahrungen und Herausforderungen bei der Umsetzung – und die Frage, welche Erkenntnisse daraus auch andere Kommunen mitnehmen können.

Exkursion 2 (per Rad, Leihradbuchung möglich): 
Schulstraße als Pilotprojekt für mehr Schulwegsicherheit – Praxisbeispiel Rotes Feld 
Maike Tesch und Merve Künkenrenken (Bereich Mobilität, Hansestadt Lüneburg)
Lüneburg setzt seit Oktober 2025 als eine der ersten Kommunen in Niedersachsen eine temporäre Schulstraße vor der Grundschule Im Roten Felde um. Die Exkursion gibt Einblicke in Planung, Abstimmung und Umsetzung des Pilotprojekts, das im Rahmen eines BASt-Forschungsprojekts evaluiert wird. Vor Ort diskutieren wir Herausforderungen, erste Erfahrungen sowie Potenziale für sichere Schulwege und für die Verstetigung des Projekts.

Exkursion 3 (zu Fuß): 
Aspekte der Innenstadtentwicklung am Beispiel Lüneburg 
Florian Norbisrath und Oliver Bruns (Stabsstelle Strategische Innenstadtentwicklung, Hansestadt Lüneburg)
Wie können Innenstädte attraktiv, widerstandsfähig und zugleich gut erreichbar gestaltet werden? Die Lüneburger Innenstadt steht dabei beispielhaft für die Herausforderungen historischer Stadträume zwischen touristischer Attraktivität, Aufenthaltsqualität und unterschiedlichen Mobilitätsansprüchen. Die Exkursion gibt Einblicke in bereits umgesetzte und aktuelle Projekte zur Aufwertung des öffentlichen Raums und zeigt, wie Innenstadtentwicklung und Fußverkehr gemeinsam gedacht werden können.

Exkursion 4 (zu Fuß): 
Barrierefreiheit und gerechte Mobilität für alle 
Karin Fischer (Gleichstellungsbeauftragte, Hansestadt Lüneburg), Philipp Gallmeister (Radverkehr und Fährangelegenheiten, Landkreis Lüneburg) und Djamila Zenaski (Gebäudewirtschaft, Hansestadt Lüneburg)
Bei der Exkursion präsentieren die Stadt und der Landkreis Lüneburg Beispiele für barrierefreie und gerechte Mobilität und diskutieren wie unterschiedliche Anforderungen bei der Planung und Umsetzung abgewogen werden. Vorgestellt werden 1. eine naturnahe Wegeverbindung und die dortigen Herausforderungen mit Bezug auf Barrierefreiheit, subjektive Sicherheit und Aufenthaltsqualität, 2. der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen sowie 3. die neue öffentliche WC-Anlage und Umgestaltung des Innenhofs beim Lüneburger Rathaus, bei denen denkmalpflegerische Vorgaben, die baulichen Gegebenheiten des Bestandsgebäudes sowie die Anforderungen der Barrierefreiheit miteinander in Einklang gebracht werden mussten.

Exkursion 5 (zu Fuß): 
Tourismus in Lüneburg: Zwischen historischer Kulisse und der Herausforderungen zur Erreichbarkeit für alle!
Melanie-Gitte Lansmann und Judith Peters (Lüneburg Marketing GmbH)
Wir blicken auf touristische Ziele in der mittelalterlich geprägten Hansestadt und die dazugehörige Infrastruktur. Im Mittelpunkt stehen Zugänge, Barrierefreiheit und nutzerfreundliche Wege für Einheimische und Gäste, Zufußgehende mit Mobilitätseinschränkungen sowie Radfahrende. An Beispielen wird sichtbar, wie Erreichbarkeit in der Innenstadt bereits hergestellt wurde, künftig verbessert werden kann und zugleich welche Herausforderungen bestehen. Ziel eines verantwortungsvollen Tourismus ist ein gegenseitiges Verständnis aller beteiligter Leistungstragenden und Interessengruppen.

Exkursion 6 (zu Fuß): 
Spielen, Verweilen, Anpassen: Klimagerechte Stadtentwicklung in Lüneburg
Thekla Tulp (Bereich Grünplanung, Hansestadt Lüneburg) und Amelie Grunenberg (Klimaanpassungsmanagerin, Hansestadt Lüneburg)
Im Rahmen der Exkursion werden aktuelle Maßnahmen des Klimaanpassungsmanagements der Hansestadt Lüneburg vorgestellt. Im Fokus stehen die Machbarkeitsstudie „Spielen und Verweilen in der Stadt“, Grünoasen mit Sitzgelegenheiten und Trinkwasserbrunnen sowie barrierearme Spielangeboten. Bei der Exkursion werden auch soziale Herausforderungen und Fragen der Teilhabe im öffentlichen Raum diskutiert.

15.00 Uhr

Kaffee- und Kuchenpause

15.15 Uhr

Bewegung für die LangsamenDie bespielbare und besitzbare Stadt in Griesheim und anderswo
Prof. Bernhard Meyer
früher Evangelische Hochschule Darmstadt

Praxisbeispiele (Kurzvorträge)

Rollator-Parcours
Oliver Willing
Stadt Bad Bevensen

Trinkwasserbrunnen
Niklas Luckmann
Stadt Winsen (Luhe)

Bericht zum Workshop Barrierefreiheit
Kerstin Goroncy
Stadt Oldenburg (Oldb.)

Fußverkehrs-Checks in Wunstorf
Viktoria Waatsack
Stadt Wunstorf

Walking Busse
Stefan Brune
Gemeinde Wallenhorst

Neues vom Fußverkehr
Sophie Kocherscheidt
AGFK-Referentin Fuß- und Radverkehr

16.50 Uhr

Ende der Veranstaltung

Änderungen vorbehalten

BASt = Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
FGSV = Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V.

 

 

Veranstalter

Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen
Niedersachsen/Bremen e. V. (AGFK)