Fragenkomplex 3

Was erwarten die Teilnehmenden von der AGFK?

Der dritte Fragenkomplex hatte zum Ziel, die Erwartungshaltung der Teilnehmenden an die Arbeit der AGFK transparent zu machen. Mit den erzielten Ergebnissen sollen die von den Kommunen gewünschten Aufgabenbereiche für die AGFK aufgezeigt werden. Folgendes wird erwartet:

  • Eine hohe Erwartungshaltung wurde an die Vertretung kommunaler (Rad-)Interessen durch die AGFK gegenüber dem Land geäußert (Anm.: derzeit ist nur die Mitwirkung bei der Vertretung kommunaler Radinteressen gegenüber dem Land möglich). Hierunter ist auch die von den Teilnehmenden gewünschte Lobbyarbeit zu subsumieren, welche schwerpunktmäßig auf eine verstärkte finanzielle Förderung des Radverkehrs durch das Land abzielt. Als Zielgruppen werden sowohl die Landespolitik als auch die Hauptverwaltungsbeamten gesehen.
  • Hinsichtlich der finanziellen Förderung des Radverkehrs wird von den Teilnehmenden das Land in der Mitverantwortung gesehen. Hierzu wird erwartet, dass sich die AGFK für eine verstärkte Fördermittelvergabe durch das Land einsetzt. Dabei wird der breite kommunale Zusammenschluss in der AGFK als wirkungsvolle Plattform gesehen, diesen gemeinsamen Forderungen gegenüber dem Land Nachdruck zu verleihen.
  • Die Teilnehmenden wissen, dass Radverkehr immer noch kein Selbstläufer ist. Entsprechend lautet ein Beitrag „Radverkehr muss ernst genommen werden“. Soll folglich der gesellschaftliche Stellenwert gesteigert werden, so ist eine niedersachsenweite Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit für das Radfahren notwendig. Von der AGFK wird erwartet, dass sie hierzu ihren Beitrag leistet bzw. diese Aufgabe übernimmt. Als ein Baustein wurde u.a. die Vergabe eines Labels Fahrradfreundliche Kommune benannt, in der die AGFK breitenwirksam tätig werden soll.
  • Für die tägliche Arbeit wird von den Teilnehmenden erwartet, dass sich die AGFK als eine niedersachsenweite kommunale Informations- und Wissensplattform etabliert. Hierbei spielt der Aufbau eines engen kommunalen Netzwerks der Fahrradaktiven eine herausragende Rolle.
  • Von der AGFK wird eine Lobbyarbeit für den Radverkehr und ein mutiges Vorgehen erwartet. Die AGFK soll dies über Best practices und Arbeitshilfen kommunizieren, Hilfestellungen anbieten oder vermitteln, beraten, Wissenstransfer unterstützen, ggf. gebündelt Gutachten vergeben sowie Projekt initiieren, um letztendlich Kosteneinsparungen für die Kommunen zu unterstützen.
  • Ebenso soll die AGFK als Bindeglied zu vergleichbaren Initiativen in benachbarten Bundesländern und auf Bundesebene wirken, gleiches wird von der AGFK auch für die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen erwartet.

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